Update 27.06.2022

 

Termine, Nachlese geändert


 

Herzlich Willkommen auf der Homepage

 

Verein der Pilzfreunde Heilbronn e.V.

 
 


 

13. August Vereinsfest in der Alfred-Streim-Hütte in Oberheinriet

 

 Zeit: 14°° bis 20 °°Uhr

 

Zum erfolgreichen Gelingen benötigen wir noch einige Helfer z.B. für den Aufbau, den Abbau, den Reinigungstätigkeiten am Sonntagvormittag vor der Übergabe der Hütte.

 

Aber auch für die kulinarischen Genüsse wird Hilfe benötigt.

So freuen wir uns über Kuchenspenden, Salate, Beilagen, etc.

 

Der Verein wird Fleisch und Wurst vom Metzger organisieren, sowie vom Bäcker die Backwaren, wie Brötchen oder Baguette. Auch die Getränke werden bei einem ortsansässigen Händler organisiert.

 

Für den Grill werden 2 Personen gesucht, die sich abwechselnd um das Grillgut kümmern.

 

Die verbindliche Anmeldung sollte bis zum Mittwoch, 03.08.2022 bei uns per Email eingegangen sein.

 

Die Einladungs-Email wurde an alle Mitglieder versandt.

 

Euer Vorstand

 


 

DGfM Pilz des Jahres 2022:

Fliegenpilz

 

Dieses Jahr kürte die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) den Fliegenpilz (Amanita muscaria) zum Pilz des Jahres 2022.

 

Ob aus dem Kinderbuch, als Glückssymbol oder als Rauschmittel der Schamanen, fast jeder kennt diesen Pilz mit dem leuchtend roten Hut und den weißen Flocken.

 

Und trotzdem wissen die meisten nur wenig über ihn.

 

Der Fliegenpilz gehört wie auch der Grüne Knollenblätterpilz zur Gattung der Wulstlinge (Amanita). Weitere Merkmale des Fliegenpilzes sind die weißen dichtstehenden Lamellen, die am Stiel (fast) frei angewachsen sind. Der 7 – 16cm lange Stiel ist weiß bis hellgelb und mit einem herabhängend,  am Rand gelblich gezackten Ring versehen. An der Stielbasis befindet sich eine kräftige mit Warzengürteln gespickte Knolle. Der Pilz lebt in Symbiose mit unterschiedlichen Laub- und Nadelbäumen (Birke, Buche, Fichte, Tanne) gerne auf sauren Böden und trägt wesentlich zur Wasser- und Nährstoffversorgung dieser Bäume bei.  Er stellt also einen wichtigen Teil des „Wood Wide Web“ dar.

 

Der Fliegenpilz ist ein Giftpilz und somit nicht zum Verzehr geeignet. Die vorhandenen Giftstoffe Ibotensäure, Muscimol und Muscarin können nach kurzer Latenzzeit von maximal vier Stunden zunächst zu Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfällen führen, in weiterer Folge können Halluzinationen, psychotische Zustände und Benommenheit eintreten.

 

Was die Namensgebung angeht, gehen die  Deutungen auseinander. Zum einen hat man damals Stücke des Pilzes in gezuckerte Milch gelegt, um damit die Fliegen zu fangen. Aber es gibt noch weitere Theorien, die mit der halluzinogenen Wirkung des Pilzes zu tun haben. Denn „Fliegen“ galten früher das Symbol für „Wahnsinn“, welcher durch die enthaltenen Giftstoffe hervorgerufen wurde. Deshalb raten Mykologen von Selbstversuchen mit dem Pilz als Rauschmittel ab.

 

Die Kür des Fliegenpilzes zum Pilz des Jahres 2022 erfolgte während der Jubiläumstagung zum 100-jährigen Bestehen der DGfM in Blaubeuren.

 

Text und Foto: Thomas Zupan